Berger Blanc Suisse

- Herkunft
- Beschreibung
- Charakter und Verwendung
- Herkunft
Weißer Schweizer Schäferhund
Berger Blanc Suisse
Standard Nr. 347/ 18.12.2002 / D
Der Berger Blanc Suisse war ursprünglich ein Vertreter des Deutschen Schäferhundes.
Max von Stephanitz gründete 1899 in Karlsruhe den Verein für Deutsche Schäferhunde.(SV)
Als erstes Tier wurde der Rüde Horand von Grafrath in das Zuchtbuch eingetragen.
Horand der somit Urvater des Deutschen Schäferhundes, hatte einen weißen Großvater namens Greif. Seit jeher hat der Deutsche Schäferhund weiße Gene. Dies war auch lange Zeit völlig normal und es wurde jeder weiße Nachwuchs in das Zuchtbuch eingetragen.
Im Jahre 1933 wurde die Farbe weiß aus dem Rassestandart des SV gestrichen. Alle weißen Welpen wurden sofort nach der Geburt getötet und so kam es, dass es in Europa fast keine weißen Schäferhunde mehr gab.
Allein den Amerikanern und Kanadiern, welche die Weißen damals weiterzüchteten, ist es zu verdanken, dass es heute noch diese Rasse gibt. In den 70'ern kam der weiße Schäferhund dann nach Europa zurück, zunächst in die Schweiz. Von dort aus nahm die Population, besonders in Deutschland, Holland, Frankreich, Österreich, Schweiz und Schweden, in den Folgejahren einen steilen Aufschwung.
Da die Schweiz das erste Land war, das 8 voneinander unabhängige Linien nachweisen konnte und den Antrag 2001 bei der FCI für eine internationale Anerkennung stellte, führte dies dazu, dass seit dem 1. Januar 2003 der Weiße Schäferhund als Berger Blanc Suisse nun offiziell als Rasse von der FCI als provisorisch anerkannt wird.
2. Allgemeines Erscheinungsbild
Der Berger Blanc Suisse ist ein mittelgroßer, kräftiger Hund von mäßig langem Rechteckformat. Es gibt ihn als Stockhaar, sowie auch als Langstockhaar. Er hat einen kräftigen und Keilförmigen Kopf mit aufrecht getragenen Stehohren. Der Nasenschwamm sowie die Lefzen sollten schwarz pigmentiert sein. Die Augen, mandelförmig und leicht schräg eingesetzt, braun bis dunkelbraun.
Das Gebiss sollte ein kräftiges, vollzahniges Scherengebiss sein
Im Standart erreichen die Rüden eine Größe von 60 - 66 cm und ein Gewicht von bis zu 45 kg.
Hündinnen sollten eine Widerristhöhe von 55 - 61 cm und Gewicht von bis zu 35 kg erreichen.
Die Fellfarbe ist weiß und es gibt ihn als Stockhaar, sowie auch als Langstockhaar.
Außerdem besitzt er reichlich Unterwolle um die Haut vor Witterungseinflüssen zu schützen.
3. Charakter
Der Weiße Schäferhund wird im Rassestandard als Familien und Begleithund mit ausgesprochener Kinderliebe geschildert. Er ist ein freudiger, lernbegieriger Arbeitshund und benötigt nicht nur körperliche Bewegung sondern auch geistige Beschäftigung. Er ist Einsetzbar in nahezu allen Bereichen des Hundesports. Ob als Rettungshund, Blindenführer, Behindertenbegleit und/oder Spührhund. Selbst im Schutzdienst kann er, mit der richtigen Ausbildung, enorme Erfolge erzielen.
Fremden gegenüber zeigt er sich gelegentlich zurückhaltend. Gerade diese Reserviertheit wird von vielen Hundehaltern geschätzt, darf jedoch keineswegs mit Ängstlichkeit verwechselt werden.
Ein Berger Blanc Suisse liebt das Wasser und ist in der Regel einem Sprung ins kühle Nass nie abgeneigt. Er ist der perfekte Allrounder und erfüllt alle Ansprüche, die ihm für Familie und Sport gestellt werden.
Schlusswort
Wir besitzen Weiße Schäferhunde seit fast 10 Jahren und haben nur positive Erfahrungen mit ihnen gemacht. Sein weißes Fell vermittelt dem Betrachter einen unschuldigen Eindruck.
Wir haben uns damals nicht nur wegen dem Aussehen für den Weißen Schweizer Schäferhund entschieden, sondern auch wegen seinem Charakter. Sein ausgeglichenes Wesen und die enorm hohe Reizschwelle machen ihn zu einem freundlichen und angenehmen Familienhund.
Sein weißes Fell lässt immer wieder Leute vor Bewunderung stehen und einige haben ihre Angst vor Hunden sogar durch unsere Gina verloren.
Unsere Hunde sind bei uns zu 100% in die Familie integriert. Sie leben mit uns im Haus. Bei schönem Wetter und natürlich auch bei weniger gutem können sie jederzeit und so lange sie wollen in den Garten. Unsere beiden Jungs wachsen mit den Hunden auf und haben bereits viel Wissen und den Umgang mit unseren Tieren erlangt.
Sogar das Selbstvertrauen unserer Kinder wurde durch sie gestärkt.
Wir würden uns immer wieder für einen Berger blanc suisse entscheiden, weil es nach unserer Meinung die beste Rasse für uns ist. Wir haben bisher nur positive Erfahrungen mit dieser Rasse gemacht.
Für unsere Familie – der optimale Hund.
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